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Deutschland und Guatemala: Bilaterale Beziehungen

17.10.2019 - Artikel

Deutschland und Guatemala pflegen gute und intensive Beziehungen im politischen, kulturellen, entwicklungspolitischen und wirtschaftlichen Bereich. Deutschland und die Deutschen genießen in Guatemala einen guten Ruf, wozu die über 4000 deutschen Staatsangehörigen und viele deutschstämmige Guatemalteken im Land bis heute beitragen. 

Das Handelsvolumen zwischen Guatemala und Deutschland belief sich 2018 auf rund 396 Millionen Euro (deutsche Exporte nach Guatemala circa 282 Millionen Euro, deutsche Importe aus Guatemala circa 113 Millionen Euro).

Ein Investitionsschutzabkommen trat im Oktober 2006 in Kraft.

Die Deutsch-Guatemaltekische Industrie- und Handelskammer hat rund 150 Mitglieder und spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. 

Im Fokus der bilateralen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit (EZ) stehen die Themen Demokratische Regierungsführung, Bildung, Umweltschutz und Anpassung an den Klimawandel. Daneben engagiert sich Deutschland in den Bereichen Fiskalpolitik und Gewaltprävention. Die Durchführungsorganisationen KfW und GIZ sind vor Ort vertreten. Eine Vielzahl an zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Institutionen aus Deutschland setzen Entwicklungsprojekte in Guatemala um, schwerpunktmäßig in Gebieten mit überwiegend indigener Bevölkerung. Auch die politischen Stiftungen sind in Guatemala aktiv. 

Die „Asociación Alejandro von Humboldt“ ist Trägerin der Deutschen Schule, eines Sprachinstituts, eines Kulturinstituts und des „Club Alemán“. An der Deutschen Schule kann neben dem guatemaltekischen „Bachillerato“ auch das deutsche Abitur abgelegt werden. 

Das Interesse am Studienstandort Deutschland ist auch aufgrund der vergleichsweise hohen Anzahl an deutschstämmigen Guatemalteken hoch. Der Deutsche Akademische Austauschdienst ist mit einer Lektorin in Guatemala präsent.

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